Burg Neuhaus / Wolfsburg, Offene Ateliers – 24. November 2024

Video von Tim Dalhoff

Die Ateliergemeinschaft BAzwo auf Burg Neuhaus/ Wolfsburg öffnet seine Ateliers. Auf Burg Neuhaus haben sieben Bildende Künstler ihre Arbeitsplätze, die ein Mal im Jahr gemeinsam geöffnet werden, um interessierten Menschen einen Einblick in unsere verschiedenen Arbeitsweisen zu geben und um über unsere Arbeiten, über Gott und die Welt zu reden.
Diese Tage sind für mich immer wieder Gelegenheit, dass Atelier, wie bei einem Frühjahrsputz ein wenig aufzuräumen, um es dann bis zur nächsten Öffnung wieder dem Schaffen zu überlassen. Alles Material, fertige und unfertige Arbeiten werden in dieser Zeit lediglich zwischen freien Plätzen hin und her geschoben. Was von Außen einem Chaos ähnelt, ist dann die perfekte Arbeitsumgebung, die unseren Gästen weitgehend verborgen bleibt.

Das Wetter hat sich an diesem Sonntag von seiner besten Seite gezeigt, die Temperatur noch einmal zweistellig eingerichtet bevor es wieder frühwinterlich schmuddelig wird.

Danke an Alle die gekommen waren, es war eine Freude.

.und weil es so schön war, hier noch das Einladungsvideo für die gesamte Ateliergemeinschaft.
Danke an Tim Dalhoff für das Erstellen der Videos.

Kunstmuseum Wolfsburg – 13. November 2024 bis 12. Januar 2025

Die Wolfsburger Künstlergruppe 10 KW hat mich eingeladen, mich mit einer Arbeit an deren Kunstkalender 2025 zu beteiligen.

Mit dem Kunstkalender unterstützt sie den Wolfsburger Förderverein ready4work, der den Verkaufserlös des Kalenders einsetzt, um benachteiligten jungen Menschen in Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt eine berufliche Chance zu bieten.

Die im Kalender abgebildeten Werke werden, in Kooperation zwischen ready4work und Kunstmuseum Wolfsburg auf der Lounge im Foyer des Kunstmuseum Wolfsburg präsentiert.

Die von mir für den Kalender ausgewählten Arbeiten befinden sich als komplette Serie auf Reisen, in der Ausstellung OPUS 35 in Halbertsadt, so dass ich für die Präsentation im Kunstmuseum Wolfsburg Arbeiten aus einer anderen Serie der Werkgruppe „behausung & angesicht“ ausgewählt habe.


Die Mitglieder der Künstlergruppe 10 KW sind
Eimo und Ingrid Cremer, Gerd Druwe, Renate Gallasch, Yoko Haneda, Irene Heimsch, Paul Kaminski, Rosi Marx, Doris Weiß und Stefanie Woch,
sowie als Gäste neben mir das Kunstmuseum Wolfsburg mit einer Arbeit von Leandro Erlich.

Schraube-Museum.Wohnkultur um 1900, Halberstadt – 19. Oktober 2024 bis 2. März 2025

Für die Ausstellung in Halberstadt, die ich zusammen mit Bettina Hackbarth ausrichte, stehen uns in der länglichen Ausstellungsscheune 6 Kabinette zur Verfügung, von denen jeder von uns jeweils 3 bespielt.

Ausgehend von der ursprünglich in dem Gebäude untergebrachten Blaufärberei ist ein Kabinett mit einer Komposition von Cyanotypien gestaltet. In den beiden für mich verbleibenden Kabinetten sind raumbezogene Installationen untergebracht.

Weitere Bilder aus der Ausstellung folgen….

halle 267, Braunschweig – 20. September bis 27. Oktober 2024

Der BBK Braunschweig zeigt in seiner jurierten Jahresausstellung aktuelle Arbeiten aus den Ateliers der Mitglieder.
Die Arbeiten von 40 Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedensten Bereichen der Bildenden Kunst sind in der weiträumigen halle 267 an der Hamburger Straße in Braunschweig zu sehen. Der Überblick wird von einem umfangreichen Programm begleitet. Die Informationen hierzu sind auf der Homepage des BBK Braunschweig zu finden.

Grundlage der Arbeit, die ich in der aktuellen Ausstellung zeige, ist eine Arbeit aus dem Jahr 2019, die an diesem Ort entstanden ist und jetzt in einer anderen Form hierher zurückkehrt. Diese Arbeit tourt in einer kleinen Tournee durch das Land. Nach der Ausstellung im August, in der xpon-art gallery in Hamburg, zeigt sie sich nun hier.

spieltrieb
geflochtene schnüre wie zöpfe
ein kinderspiel
wer wirft den ersten stein
himmel und hölle
der zusammenhalt bröckelt
losgelöst kippt das kreuz dem boden entgegen
der schatten einer fahne weht an der seite

und
gleicht doch dem schatten einer mitstürzenden bedrohung
unruhige zeiten mein kind

unruhige zeiten mein kind
42-teilig á 50×40, gesamt ca. 300×280 (in cm)
Cyanotypie auf Aquarellpapier (300 g/m²)
2024

xpon-art gallery, Hamburg – 1. August bis 1. September 2024

unruhige zeiten mein kind
42-teilig á 50×40, gesamt ca. 300×280 (in cm)
Cyanotypie auf Aquarellpapier (300 g/m²)
2024

Grundlage der Arbeit ist die Arbeit unruhige Zeiten mein Kind aus geflochtenem Hanfseil und Tape aus dem Jahr 2019, die in ihrer Thematik durch die verheerenden Wahlergebnisse der letzten Zeit nichts an Aktualität verloren hat.
Mein eigenes durch_drehen ist nur durch kontinuierliches Weiterarbeiten im Zaum zu halten.
Für die Ausführung der neuen Arbeit wurden die ursprünglichen Materialien aus der Arbeit von 2019 verwendet, die auf die neue Größe der Arbeit angepasst wurden.

spieltrieb
geflochtene schnüre wie zöpfe
ein kinderspiel
wer wirft den ersten stein
himmel und hölle
der zusammenhalt bröckelt
losgelöst kippt das kreuz dem boden entgegen
der schatten einer fahne weht an der seite

und
gleicht doch dem schatten einer mitstürzenden bedrohung
unruhige zeiten mein kind

Projektraum 0rplid/ Braunschweig 07.-28. Juli 2022

Um der Langeweile entgegen zu wirken, geht es parallel zur Gruppenausstellung auf Burg Neuhaus/ Wolfsburg weiter im Projektraum 0rplid, Handelsweg 11, Braunschweig.
Der temporäre Projektraum 0rplid wird von den engagierten Kulturarbeitern des zugehörigen Vereins an diesem Platz noch bis Mitte September des Jahres betrieben, um sich dann an einem anderen Ort neu zu erschaffen.
Ich arbeite im 0rplid an einem Ausstellungsprojekt, wobei der Arbeitsprozess die Ausstellungszeit halbiert. In der ersten Hälfte werde ich vor Ort die zugehörigen Arbeiten in einem performativen Prozess herstellen und installieren. Während dieser Zeit ist der Raum bereits für Gespräche oder einfach zum Schauen geöffnet. Hier bin ich gesamte Zeit anwesend. Der Übergang zur restlichen Ausstellungszeit wird durch eine Vernissage eingeläutet.
Das Projekt trägt für mich den Arbeitstitel Scherbenhaufen. Ein Begriff, der mehrere Bedeutungsebenen öffnet, wobei die gedachte auf einen Glasscherbenhaufen verweist, der von Wellen und Sand geschliffen wurde. Gesammelt an einem Sehnsuchtsort, wie auch 0rplid einer ist.

Testhängung im Projektraum 0rplid für eine kommende Ausstellung Ende Oktober 2022

Burg Neuhaus/ Wolfsburg 02.-31. Juli 2022

Die Gruppe der Bildenden Künstler auf Burg Neuhaus/ Wolfsburg präsentiert sich erstmalig in der neuen Zusammensetzung in einer Ausstellung mit aktuellen Arbeiten ihres Schaffens.
In dieser Ausstellung bin ich mit zwei Arbeiten vertreten.

FAKE NEWS in the corner (2021)
64-teilig á 15×15 (in cm), gesamt ca. 130×130 (in cm)
gestempelt, nummeriert und signiert auf der Rückseite
Ölstift, Acrylfarbe, Asche, Tape auf doppeltem Karton (330 g/m²)

Behausung & Angesicht (2022)
27-teilige Serie á 25×20 (in cm), gesamt ca. 85×220 (in cm)
signiert auf der Rückseite
Ölstift, Acrylfarbe auf Büttenpapier

Installation von BEHAUSUNG & ANGESICHT in der Ausstellung

Neben meinen Arbeiten sind in dieser Ausstellung Arbeiten von Tim Dahlhoff, Bettina Hackbarth, Yoko Haneda, Rosi Marx, Claudia Mucha und Walter Winter zu sehen.

Offene Ateliers 2./3. Juli 2022

Erstmals haben wir uns in der neuen Atelierzusammensetzung auf Burg Neuhaus/ Wolfsburg, in unseren Arbeitsstätten präsentiert. Das Wochenende traf mit den Feierlichkeiten zum 650-jährigen Burgjubiläum zusammen, so dass wir auch Besucher, die nicht unbedingt an Bildender Kunst interessiert waren, in die Ateliers locken konnten.
Zu den Bildenden Künstlern, die neben mir auf Burg Neuhaus/ Wolfsburg ihre Ateliers haben, zählen noch Tim Dalhoff, Bettina Hackbarth, Yoko Haneda, Rosi Marx, Claudia Mucha und Walter Winter.

Atelierzuwachs

Die Arbeitsfläche wurde trotz ständigen Räumens beständig kleiner. Die Verkleinerung erschwerte das freie Arbeiten und somit wuchs zwangsläufig der Wunsch nach Erweiterung.
Seit einigen Tagen trage ich einen Schlüssel bei mir, der mir den Weg zu meinem neuen Atelier öffnet, das in der Burg Neuhaus (Wolfsburg) untergebracht ist. Über altes Kopfsteinpflaster geht es in den Innenhof und von dort in die Ateliers, wo 7 Künstler ihre Arbeitsräume haben. Zu den Atelierräumen gehört auch ein Bereich, der als selbst verwaltete Galerie genutzt wird.
Perfekte Bedingungen für das neue Jahr. Das Umräumen und das Umdenken hat begonnen.

FAKE NEWS in the corner

FAKE NEWS in the corner in der Ausstellung

64-teilig á 15×15 (in cm), gesamt ca. 130×130 (in cm)
Ölstift, Acrylfarbe, Asche, Tape auf doppeltem Karton (330 g/m²)
gestempelt, nummeriert und signiert auf der Rückseite

Für die Ausstellung habe ich zusätzlich noch eine kurze Beschreibung der Arbeit in einem PDF-Dokument erstellt. Dieses kann hier angezeigt und heruntergeladen werden.