Zwischenspiel August 2026

Parallel zur Ausstellung out of the MONUMENT im Alvar Aalto Kulturhaus / Wolfsburg ist ein Serie aus Cyanotypien entstanden, die als Teil der Ausstellung, diese über den Raum hinaus verlängern, als Brücke zu neuen Erzählungen.

Die Cyanotypien in der Größe von ca. 10×14 cm, die Motive der Ausstellung thematisieren, können als Serie erworben werden (65 € inkl. Versand innerhalb EU). Eine Serie besteht aus 10 Cyanotypien und einer, der Einladungskarte angelehnten Cyanotypie als Deckblatt.

Die einzelnen Blätter sind auf der Rückseite mit einem Stempel markiert und nummeriert mit der Motiv- und Auflagennummer.
Bei der kleinen, offenen Auflage ist jede Karte aufgrund ihrer Herstellung ein Unikat.

Die Cyanotypie ist ein historisches Fotodruckverfahren, bei dem durch die Belichtung mit Sonnen- bzw. UV-Licht charakteristische, monochrome Bilder in Blautönen entstehen.

Alvar Aalto Kulturhaus, Wolfsburg – 01. bis 29. Juli 2026

Im Jahr 2023 hat Rosi Marx das Bodendenkmal am Schloss Wolfsburg mit der Installation cadmiumgelbcitron und im Jahr 2025 wurde das Bodendenkmal durch Volker Veit mit behausung bespielt. Der Ausstellungsraum von oben durch eine Glasplatte verschlossen, die Sicht in die Tiefe möglich.

DIE PERSPEKTIVE ÄNDERT SICH – out of the MONUMENT

Mit der Möglichkeit im Kulturschaufenster des Alvar Aalto Kulturhauses/ Wolfsburg ändert sich die Perspektive grundsätzlich. Die gemeinsame Installation in dem, hinter dem Schaufenster liegenden Raum, wird mit den Inhalten beider Installationen gemeinsam bespielt. Der Raum öffnet sich und die Installation wird zu einem Erlebnisraum für neue Ein- und Ausblicke.

Parallel zur Ausstellung ist ein Serie Cyanotypien entstanden, die als Teil der Ausstellung, diese über den Raum hinaus verlängern, als Brücke zu neuen Erzählungen.

Die Cyanotypien in der Größe von ca. 10×14 cm, die Motive der Ausstellung thematisieren, können als Serie erworben werden (65 € inkl. Versand innerhalb EU). Eine Serie besteht aus 10 Cyanotypien und einer, der Einladungskarte angelehnten Cyanotypie als Deckblatt.

Die einzelnen Blätter sind auf der Rückseite mit einem Stempel markiert und nummeriert mit der Motiv- und Auflagennummer.
Bei der kleinen, offenen Auflage ist jede Karte aufgrund ihrer Herstellung ein Unikat.

Die Cyanotypie ist ein historisches Fotodruckverfahren, bei dem durch die Belichtung mit Sonnen- bzw. UV-Licht charakteristische, monochrome Bilder in Blautönen entstehen.

Mappe zur Information in der Ausstellung

HANSEartWORKS, Stargard / Polen – 14. bis 16. Juni 2026

Auszug aus der Einladung an die Bildende Künstler:innen der Hansestädte

Internationaler Hansetag
Zu Zeiten der mittelalterlichen Hanse trafen sich die Hansestädte regelmäßig zum Hansetag. Dort wurden Handelsfragen erörtert und gemeinsame Entscheidungen getroffen. In der heutigen Zeit ist der
Internationale Hansetag ein großes jährliches Fest, bei dem sich die Städte der Hanse zusammenschließen, um ihre gemeinsame Geschichte und Kultur zu feiern – mit Märkten, Ausstellungen, Aufführungen und einer Delegiertenversammlung.

HANSEartWORKS
HANSEartWORKS ist ein internationales Ausstellungsprojekt. Es ist als Gruppenausstellung mit repräsentativem Charakter konzipiert und bildet einen integralen Bestandteil jedes Internationalen
Hansetages. Dies ist die zwanzigsten Gelegenheit, dass Künstler aus den Städten der Hanse zu einer Kunstveranstaltung eingeladen werden und an der Feier der hanseatischen Gemeinschaft
teilnehmen können. HANSEartWORKS zeichnet sich dadurch aus, dass wir mit dem Thema „Kraft des Wassers“ den Fokus auf traditionelle (Malerei, Skulpturen, Grafik usw.) und moderne
(Animation, Film, Perfomancekunst) Techniken legen.

Am Ende wurden aus den, am Hansetag teilnehmenden Städten, 18 Positionen für die Ausstellung in Stargard ausgewählt.
Mit der Delegation der Stadt Braunschweig und meiner Arbeit here comes the flood wurde ich so Teil dieser ungemein inspirierenden Veranstaltung.



here comes the flood
Cyanotypie auf Aquarellkarton, auf Finnpappe montiert
4-teilig á 80×40 cm, gesamt ca. 80×190 cm
2025 / 2026

halle 267, Braunschweig – 24. April bis 24. Mai 2026

Der BBK Braunschweig zeigt in seiner jurierten Jahresausstellung Positionen von 56 Künstler:innen zum Ausstellungsthema. Erstmals als Kooperation mit dem BBK Celle angelegt, der mit 9 Künstler:innen vertreten ist.

Walter Ackers, Gernot Baars, Knud Balandis, Uwe Brodman, Bernd-Wolf Dettelbach, Sascha Dettbarn, Norbert Diemert, Gerd Druwe, Yingmei Duan, Erika Ehlerding, Zinate Engel, Natascha Engst-Wrede, Gila Epsthein, Michael Ewen, Manfred Fischer, Gunther Fritz, Andreas Greiner-Napp, Katharina Gröschner, Jan
David Grommas, Luz Helena Marín Guzmán, Valerie Hanisch, Nozomi Hasegawa, Romina Herrera, Susanne Hesch, Shahin Hesse, Heike Hidalgo, Timo Hoheisel, Bianca Höltje, Sabine Hoppe, Sabina Kaluza, Martina Kleinert, Manuela Karin Knaut, Klaus G. Kohn, Uschi Korowski, Jana Kreft, Heide Lühr-Hassels, Bärbel Moré,
uve mehr, Jürgen Neumann, Reiner Nötzold, Ina Ockel, Ina Otto, Nathálie Prindull, Andreas Rauscher, Ursula Reiff, Denis Stuart Rose, Franziska Rutz, Silke Schaper, Marie-Luise Schulz, Iris R. Selke, Volker Veit, Birgit Wehmhoyer, Joachim Weigt, Peter Wentzler, YOU ARE COLLECTIVE, Ev Zinkernagel

Nachdem im letzten Jahr die Jahresausstellung im BBK-eigenen Kunsthaus BBK ausgerichtet wurde, ging es diesmal in die weiträumigere halle 267 – städtische galerie braunschweig an der Hamburger Straße, in der das ausstellen großer Formate möglich ist.

community of hope, meine vom Gewicht her schwerste Arbeit, hat ihren Weg in die Ausstellung gefunden.


community of hope
Stahl, Beton, Stuhl, Hand einer Schaufensterpuppe, Holz, Zeitungspapier, Acrylfarbe, Rollen
120×80 (in cm) Höhe 95 cm
2026

community of hope, beim Aufbau einmal umlaufen

Museum für Photographie / Braunschweig – 13. Dezember 2025 bis 25. Januar 2026

here comes the flood
2025
Cyanotypie auf Aquarellkarton
80 x 190 cm
4 Abschnitte 80 x 40 cm bestehend aus jeweils 8 Cyanotypien 20×20 cm

Die Arbeit zeigt vier Strandabschnitte mit unterschiedlichen Spuren im Sand.
Das Meer dahinter ist ruhig.
Die Wolkenformation deutet einen zeitlichen Verlauf an.
Der Titel der Arbeit ist mit seiner irritierenden Aussage integriert.
Nichts deutet darauf hin was die Zukunft an diesen Strandanschnitten bringt oder was gerade vorgefallen ist.

Unruhige Zeiten mein Kind

Kunsthaus BBK / Braunschweig – 05. Dezember 2025 bis 25. Januar 2026

Das KABINETT DER GEHEIMEN WERKE zeigt Arbeiten, die in den Ateliers und Lagern immer wieder hin und her geschoben werden und selten ihren Weg in Ausstellungen finden.

Jetzt ist die Gelegenheit gekommen und in der Jahresausstellung des BBK Braunschweig sind diese Schätze nun zu sehen um dann hiernach wieder ihr bisheriges Dasein aufzunehmen.

ZWANG.SEHEN
2017/2025
Pigmente, Acryl auf Karton
70 x 100 cm

Die missglückte Abkürzung Zwang-sehen in einem Artikel über Zwangs-ehen hat mich zu dieser Arbeit inspiriert.
Das, was ursprünglich als Entwurf für eine Wandarbeit entstanden ist, hat seinen Rahmen gefunden.

in Nachbarschaft mit Arbeiten von Birgit Wehmhoyer, Ina Otto und Reiner Nötzold

Schloss Wolfsburg – 21. Juni 2025

ausgespielt
Graphit-, Ölstift, Acryl auf Leinwand
390 x 230 (in cm)
2006/2011

2011wurde die Arbeit „ausgespielt“, die ein Spielfeld für das Hüpfspiel HIMMEL UND HÖLLE zeigt durch eine Tänzerin in einer Performance verändert.
Ausgelegt auf dem Boden wird die Arbeit zum Spielfeld für das Hüpfspiel.

Detail „ausgespielt“ beim Aussuchen der Arbeit

Yves springt
Graphit-, Ölstift, Acryl auf Leinwand
180 x 345 (in cm)
2006

„Yves springt“ hat seine Entstehung dem Sprung in die Leere von Yves Klein aus dem Jahre 1960 zu verdanken.
Der springende Yves nimmt ausgefüllte END/ich-Karten mit auf seinen Sprung.

Detail „Yves springt“ beim Aussuchen der Arbeit
Installationsausschnitt

IMPRESSIONEN

Kunstverein Springhornhof / Neuenkirchen – Preisverleihung und Eröffnung am 9. Mai 2025

KUNSTPREIS 2024/2025 DES LÜNEBURGISCHEN LANDSCHAFTSVERBANDES
Nominiertenausstellung im Springhornhof/Neuenkirchen
10. Mai bis 22. Juni 2025

Die Jurysitzung mit Preisverleihung an Nina Heinzel und Eröffnung der Ausstellung am 9. Mai 2025

der Aufbau

die Arbeit

außer atem
Cyanotypie auf Aquarellkarton
42-teilig á 28,5 x 22 (in cm), gesamt ca. 174 x 157 (in cm)
2025

Ein Spiel mit Buchstabenfolgen / Die formale Zusammensetzung
Die Arbeit setzt sich aus sechs Reihen zusammen.
Jede Reihe bildet die sieben Buchstaben L, Y, S, A, S, Y, L ab.
Mit den sieben Buchstaben wird dabei das Wort ASYL und seine Spiegelung, der Name LYSA gebildet.
In jeder Reihe wird die Buchstabenfolge um einen Buchstaben nach links veschoben.
In der ersten Reihe ist das erste Verschieben von einer imaginären Startreihe LYSasyl bereits erfolgt.
Eine imaginäre Abschlussreihe trägt die Buchstabenfolge lysaSYL.
Der verschobene Buchstabe erscheint wieder rechts an der frei gewordenen Stelle.
Die Großbuchstaben flankieren dabei das Wort ASYL bzw. seine Spiegelung LYSA.
Das eingeschobene, handschriftliche Satzfragment LYSA SENZA META bedeutet übersetzt LYSA OHNE ZIEL.
Das zu ATEM gespiegelte META gibt hierbei, mit dem frei übersetzten SENZA, der Arbeit ihren Titel.

die Preisverleihung und Eröffnung

Foto: Hans-Jürgen Wege – Kunstverein Springhornhof Neunkirchen – Kunstpreis Landschaftsverband Lüneburg – Gruppenbild

Bilder einer gelungenen Veranstaltung mit allen Gewinnern und der Preisträgerin Nina Heinzel.

Gruppenbild
die Nominierten:
Stephanie Baden
Marie Katharina Fischer
Ute Flemming
Fabian Fobbe
Nina Heinzel
Claudia Hoffmann
Gitte Jabs
Katrin Magens
Hanínga Thiel
Volker Veit

die Jury:
Bettina von Dziembowski; Kunstverein & Stiftung Springhornhof
Thomas Kaestle, Kulturjournalist, Hannover
Johannes Kimstedt, Kunstraum Tosterglaupe
Marcus Körber, Städtische Galerie Wolfsburg
Julia Taut; Kunsthaus BBK, Braunschweig

Anne Denecke, Geschäftsführerin des Lüneburgischen Landschaftsverbandes

Charlotte Dreschke, fantastische Kuration

Jens Grote, Landrat des Landkreises Südheide

Frank Hocke, Junge Kunst, Wolfsburg

Foto: Hans-Jürgen Wege – Kunstverein Springhornhof Neunkirchen – Kunstpreis Landschaftsverband Lüneburg – Volker Veit im Gespräch mit Landrat Jens Grote
Foto: Hans-Jürgen Wege – Kunstverein Springhornhof Neunkirchen – Kunstpreis Landschaftsverband Lüneburg – Ausstellungsansicht Volker Veit