wo bist Du schon wieder, leise gesprochen reißt mich die Frage aus meinen Tagträumen, unterbricht mein Denken und wirft mich zurück auf diese Zeilen.

Eine vierteilige Serie mit Langzeitbelichtungen trägt diese Frage als Titel. Die Frage suggeriert die immer wiederkehrende Suche nach einem nahestehenden Menschen, es ist gleichzeitig das Ergebnis der Suche nach dem richtigen Titel für die entstehende Arbeit.

Eine Taschenlampe beleuchtet suchend einzelne Fragmente in einer karg bewohnten Landschaft. Ein Zusammenhang zu dem umgebenden Raum ist nicht erkennbar. Das Licht der Lampe sucht, beleuchtet. Die gesuchte, wie auch die suchende Person ist auf den Aufnahmen nicht zu entdecken.
Eine einzelne Hand scheint auf, geisterhaft überbelichtet.
Die Lichtöffnung einer suchenden Taschenlampe löst an der Stelle der Lichtöffnung alle Strukturen auf.

Wo endet der Traum, wo beginnt die Realität?

Das quadratische Format des Motivs, wie auch die Platzierung auf den Blättern
weckt Erinnerung an das Polaroid, lässt sich aber auch gleichzeitig in die Neuzeit der Instagram Ästhetik überführen.

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