die letzte Hand

…wird angelegt. Ich bin selbst immer wieder überrascht, wie sich eine Arbeit im Laufe der Zeit entwickelt. Wie meine Umgebung, das eigene Empfindungen, die Entwicklungen in parallel laufenden Arbeiten sich in dem aktuellen Machen wieder findet. Ein ständiger Dialog mit sich selbst und der Arbeit.

Der Prozess des Arbeitens, der Entstehung ist das was das Werk ausmacht. Ist es erst einmal fertig gestellt, die Signatur gesetzt, kann es losgelassen werden. Ein Kind wird erwachsen.

Und dann gibt es diese zauberhaften Momente bei dem die Arbeit sichweiterentwickelt, noch einmal mit den eigenen aktuellen Gedanken überarbeitet wird. 

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LYSA – das Ende einer Reise

Am Ende einer langen Zeit des Wahrnehmens, Betrachtens, Hörens und Reflektierens wird mit der Signatur eine zweiteilige Arbeit ins Leben entlassen, vorerst einmal.

Begonnen an einem regnerischen Oktoberwochenende 2013, über die Ausstellung „Intermezzo – wo ist Rosa“ im Juli 2014, erfüllt nun der Geruch der letzten, auf dieser Arbeit trocknenden Ölfarbe den Raum.

LYI  LYII  LYIII

LY_Atelier

 

vor dem ersten Frost

Die Idee in diesem Park zu arbeiten, wurde bereits im Sommer geboren. Ich erinnere mich an einen herrlichen Tag, an dem mir schmerzhaft bewusst wurde, dass meine Klimaanlage im Auto nicht mehr arbeitet. Die Bäume des Parks spendeten dazu einen tröstenden Schatten.

Annähernd 25° später bin ich wieder hier. Eine festverwurzelte, ausladenden Roteiche übergibt mir flüchtigem Wesen ihre Geschichte, die ich auf meine Weise im Atelier weiter nutzen werde.

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kunst…hier und jetzt – das Wochenende

Unweit des Ortes an dem vor drei Jahren die Rauschbilder stattgefunden haben, prasselte es am ersten Tag von Kunst…hier und jetzt 7 Stunden auf das Dach meiner Behausung für dieses Wochenende. Ließ die Acrylfarbe auf den Leinwänden bis zum Abend nicht annähernd trocknen, so dass ich an diesem Tag lediglich Rosas Traum im Garten aufgebaut hatte.

Die Fotos zeigen ein anderes Bild, als das eben beschriebene. Sonnenzeit war am Sonntag angesagt. Weitere Acrylschichten trockneten in Rekordzeit. Zu Rosas Traum gesellten sich die Leinwände, die Abreibungen von den Bäumen konnte ich trockenen Fußes erledigen.

Am Abend in der Dunkelheit das ASYL wieder verlassen, um in der Heimat die Leinwandarbeit fertig zu stellen. Auch Rosas Traum erlebt eine Veränderung. Sie hat genügend Zeit im Außenraum verbracht.

LYSA_Rosa

AS_Rosa

Aussenatelier

Arbeitsplatz