SHABBAT OMANIM – Kiryat Tivon – April 2014

Impressionen meiner Reise nach Israel zum Artist’s Saturday “Shabbat Omanim” Community Center Art Gallery, Kiryat Tivon

Wild mit den Armen rudernd hat meine Sitznachbarin jedes Ruckeln beim Start des Flugzeuges in Tel Aviv beantwortet. Eine Woche Israel liegen hinter mir. Eine Woche voller Erlebnisse, die ich nicht mehr missen möchte. Ich hatte das Glück, in einer israelischen Familie untergebracht zu sein. Das Leben hautnah zu spüren. Am letzten Tag der junge Israeli, der mich ansprach, ob ich ein wenig schwatzen möchte -Do you want to chat with me- und während der Ausstellung die langen Gespräche vor den Arbeiten. Dabei das Gefühl, dass die hier Menschen tief geerdet sind.

Der ganze Ort war an diesem Shabbat auf den Beinen. Ein Tag der offenen Ateliers, deren Mittelpunkt das Kulturzentrum war, in dem ich einen Raum mit meinen Arbeiten bespielen konnte.

Nun noch zurück zu meiner Sitznachbarin, die sich auf Flughöhe mit ihrer Flugangst arrangierte. Eine Israelin, die ursprünglich aus Marokko kam. Fünf Sprachen sprach und mich mit einer russischen Lektüre verblüffte. Eine Sprache, die sie noch nicht so gut beherrscht, die sie aber lernt, damit sie sich mit den Kunden in ihrer Apotheke in deren Muttersprache unterhalten kann.

Toda an die fantastischen Menschen, die ich diese Woche mit meinem Leben begleiten konnte; Alex, Edna & Itzak, Emanuel, Esti & Yigal mit Elad, Geraldine & Uri, Miriam & Joseph, Uri (der doppelte), Yael & Danny. Stellvertretend für alle, die hier ungenannt sind.

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Zeitungsinterview

 

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Besuch von Uri und dem Bürgermeister David Ariely (Foto: Werner Grevecke)

 

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Tivon_Monte Christo

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aus dem Katalog

 

2014_Katharinentag_Version II_Teil 4_kD

Nacht_13_14_B_kD

Monte Christo #04

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Koffer nach Israel

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Der Countdown läuft. Auch wenn die Ausstellung aus dem Koffer in letzter Zeit arg strapaziert wurde (davon kann der Leser dieser Zeilen nichts wissen, denn das ist eine andere Geschichte), greife ich gerne darauf zurück, da auch ich (wie viele andere sicherlich auch) von eben dieser Möglichkeit mit kleinem Gepäck schon seit langer Zeit träume. Der richtige Moment hat einfach noch gefehlt.

Eine Einladung nach Israel und die Gedanken über diese Zeilen öffnen die richtige Schublade. Alles muss in dieses Maß, das durch die Fluggesellschaft vorgegeben und als Norm festgeschrieben, eingehalten werden sollte.

Höhe mal Breite mal Tiefe darf die 158 cm nicht überschreiten. Zu mindestens in der Klasse, in der ich fliege. Wie nun alles dort hinein bekommen, wenn die größte Arbeit eine Breite von ca. 240 cm hat und das nicht die einzige Arbeit ist, die auf die Reise geht? Na ja und ein wenig zum Anziehen sollte auch noch mit hinein. Die Aufgabe ist gestellt und ein paar Tage bleiben noch.