Die Bewerbung erfolgt mit einem formlosen Schreiben, dem folgende Unterlagen beizufügen sind…genau mit solchen Sätzen stehe ich immer wieder vor dem Dilemma, was die schönste zusammengestellte Mappe nützt, wenn die Blätter dann am Ende in einen formlosen Ordner gequetscht werden müssen, der der ganzen Arbeit den Anmut eines Ablageordners verleiht, mit Unterlagen für die Steuerabrechnung.

Da der Abgabetermin ungewöhnlicherweise noch ein paar Tage in der Zukunft lag, habe ich mich an die Arbeit gemacht, diesmal selbst einen Ordner zu fertigen, der den Inhalt in ansprechender Weise präsentieren kann.

Jetzt liegt es in der Hand und der entsprechenden Tagesform der Jury genau diesen Ordner, mit seinem Inhalt interessant zu finden. Und dann sehen wir weiter….

 

9 Kommentare

  1. Ja, Gerda, unser ewiges Dilemma! Die Mappen! Ich habe sogar beim bbk Berlin einen Workshop zur Erstellung von Mappen besucht. Es war sehr interessant und einige Kriterien habe ich mir gut gemerkt. Zum Beispiel, dass die Mappe immer aus stabilen Karton sein sollte, damit sie beim Halten nicht einen runden Bogen bildet.
    Einen schönen ersten Advent von Susanne

    1. Genau das sind die Probleme, die Standardmappen bereiten. So schön wie der Inhalt ist, wenn die Mappe nicht ordentlich in der Hand liegt, wird der beste Inhalt übersehen. LG Volker

  2. Und dann meine ewig quengelnde Frage: In welchem Verhältnis stehen Aufwand und Ergebnis? Ich weiss, es ist eine unbequeme und vielleicht nicht sehr konstruktive Frage, aber sie sollte gestellt werden.
    Liebe Grüße, eine schöner Adventssonntag wünscht
    Juergen

    1. Die Frage ist sinnvoll und stellt sich jedes Mal wieder neu. Das Ergebnis ist die Unbekannte. Hängt natürlich von der Tagesform der Jury, dem Ausstellungskontext und noch vielen anderen Faktoren ab, die ich nicht beeinflussen kann. Aber ist mir die Bewerbung wichtig, treibe ich den Aufwand, wenn nicht die Möglichkeit einer Online-Bewerbung besteht.
      Sonnige Grüße Volker

  3. Uund, um meine Vorredner mal zu ergänzen- Achtung jetzt wird’s philosophisch- sind manche Kunststücke gar nicht in den Rahmen einer Mappe zu quetschen 😉 Dann wird’s ja schon schwierig… Mach Dir ´nen schönen 2. Advent. Lieber Gruß

    1. Ja, da kann ich dir nur zustimmen. Die beste Mappe, mit den bestmöglichen Fotos taugt kaum die Arbeiten ansprechend darzustellen. Das sind aber leider die Abstriche die gemacht werden müssen, wenn die Wege ins Atelier zu weit und das Verschicken der Arbeiten nicht möglich ist (und auch keinen Sinn macht). Mit einem Foto, auch einer zweidimensionalen Arbeit, geht viel von einer Arbeit verloren (Haptik, auch eine zweidimensionale Arbeit hat durch den Bildträger ein Maß an Dreidimensionalität, Geruch von Farbe und Firnis, und und und)

  4. Ob der Aufwand den Ertrag lohnt, weiß man nie.
    Denn man weiß auch nie, welche Präferenzen die einzelnen Personen der Jury haben und auf welche speziellen Dinge Wert gelegt wird.
    Wobei eine „schöne“ Bewerbung zumindest gern in die Hand genommen wird…

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