Wieder hängt die Frage in der Luft, nach dem Sinn, nach dem was denn nun zu sehen ist. Mit dem Stellen dieser Frage rutsche ich mittlerweile nicht mehr unsicher auf meinem Stuhl, an dem ich mich das letzte Jahr so abgearbeitet habe, hin und her und doch frage ich mich still, kann denn diese Frage ernst gemeint sein.

Wann beginne ich mir während des Arbeitens diese Frage zu stellen, eigentlich nie, nicht für mich.

Da ist es dieses Bild und es will heraus und es wird umgesetzt, zwei- oder dreidimensional und dann ist es da, wird freigelassen auf die Fragesteller, doch muss diese, wenn überhaupt Frage, anders lauten, an sich selbst gestellt werden. Was bewirkt es bei mir.

Reinhören in sich selbst. So wie ich in mich hereinhöre und mich manchmal frage, wo kommt es her, dieses Bild. Und wie dieses woher sich ständig verändert, jeden Tag anders oder präziser aussieht. Sich ständig abarbeitet an den Erinnerungen und dem Wissen, den Einflüssen die gerade auf mich wirken.

Eigentlich verstehen ist nicht möglich, ein Annähern vielleicht und sich überraschen lassen, auch von sich selbst.

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