Der terassenförmige Aufbau, der sich im Arbeitsraum materialisiert hat, läßt nur noch wenig Platz zum Arbeiten. Das Denken setzt somit beim Sitzen, Stehen, Schauen ein und unversehens beginnt das Rauschen. Ein Fließen über die Stufen. Es rauscht darüber hinweg und wird selbst zu eben diesem.

Ein ständiges, seichtes Bewegen und schon sitze ich auf einem Floss, das mich auf den Wellen, in einer vermeintlichen Sicherheit, trägt.

Das Rauschen, das auf die Starre folgt, die sich draussen vor dem Fenster abspielt, wo die Welt in ein unschuldiges Weiß getaucht ist. Dieses Weiß, das seine Unschuld mit dem ersten markierenden Hund verloren hat, ebenso wie mit dem Matsch, der mir von den vorbei fahrenden Autos an die Hosenbeine geworfen wird und durch diese Eingriffe endlich zum Leben wachgeküßt wird.

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