Der Blick hinein folgt diesmal keinem Blick durch das Objektiv. Es geht hinein in das Denken, in die Beschäftigung mit den Ideen, die sich weiter auf die Papiere, in die Fingerspitzen drängen, die die richtigen Punkte auf der Tastatur treffen, um die Mitteilung verständlich erscheinen zu lassen.

Wie sehr hat dieses Medium das Arbeiten verändert. Habe ich in der Vergangenheit noch Bilderchen von fertigen Arbeiten auf Papiere geklebt, mühsam beschriftet, ist nun doch einiges an Arbeit fortgefallen, dafür auch Neues aufgetaucht. 

Auch kommt es immer wieder vor, dass durch die Möglichkeiten, die dieses Medium bietet, festgestellt werden muss, dass die eigenen Gedanken nicht nur die eigenen sind, sondern viele in die selbe Richtung schauen, arbeiten. Ich frage mich dann immer, ist es hinderlich dieses zu wissen, oder sollte ich mich davon nicht beeinflussen lassen, doch ist schon das Wissen darum Beeinflussung. Denke aber einfach weiter zu arbeiten in die Richtung, die mir die Beschäftigung mit den eigenen Ideen vorgeben. Den eigenen Weg weiter beschreiten, dann auch gegen die Unbilden der Klüngelei, die mich im Zuge von Wettbewerben doch manchmal zweifeln lassen, ob das Hinaustragen der Ideen auf diesem Wege zum Ziel führen oder ob beharrliches Umschmeicheln von Entscheidungsträgern nicht hilfreicher wäre.

 Raus aus meiner Haut möchte ich dann aber doch nicht, denn am Ende glaube ich daran, dass der eingeschlagene, schwierigere Weg  die Ideen sich am Besten entwickeln läßt und dadurch auch das Spiegelbild weiter grüßt.

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