Wie eine Schatzkarte halte ich die Zeichnung mit den Maßen eben dieser Grube in der Hand. Und gleich der Scheinriesen bei Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer in Michael Endes Geschichte, wird die Grube in der Entfernung immer größer. Das ist aus der zeitlichen Entfernung, die mich dieses Erdloch nun schon begleitet, nicht verwunderlich. Denn auch die Truhe meiner Großeltern ist im Laufe meines eigenen, körperlichen Wachstums recht klein geworden, so dass ich mich nun niederknieen muss, um sie zu öffnen, wo ich doch früher hinaufsteigen konnte und die Beine nicht auf den Boden reichten.

Ich bin mir sicher, dass die Grube sich in meinen Denken über die nächsten Wochen ebenfalls einen größeren Raum sichern wird. Wollte ich dieses verhindern, bliebe immer noch die Möglichkeit, sie am Ende zu verfüllen. 

Bei einer Grundfläche von 400 Quadratmetern und einer maximalen Tiefe von 4 Metern, bräuchte ich schon eine ansehnliche Anzahl von Glasmurmeln, so dass ich diese Möglichkeit lieber gleich wieder verwerfe.

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