Die Sonne hat in der Abwesenheit Farbe auf die Haut gezaubert. Leise haben die Scherben, die durch Lichtreflexe auf sich aufmerksam gemacht haben, in den Taschen geklirrt.

Nun liegen sie ausgebreitet auf dem Tisch. Jede Scherbe mit seiner eigenen, kleinen Geschichte ausgestattet, mit Erinnerungen behaftet. Das eigene Erleben in Erinnerungsstücken verfestigt. Dabei scheint es unwichtig zu sein, um was für Gegenstände es sich handelt. Mit dem Ansehen, mit dem Erfühlen stellen sich Geschichten ein, die sich zugetragen haben und sich zu dem eigenen Erinnern über die Jahre ansammeln.

Wie verhält es sich dabei eigentlich mit Gegenständen, die weiter gegeben werden? Wo bleiben die Geschichten? Werden diese Gegenstände durch das Weitergeben mit neuen Erinnerungen überschrieben?

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