Das wievielte Mal stehe ich inmitten dieser Menschen, die voller Vorfreude ausgerichtet auf die Bühne schauen? Gleich erscheint sie, die Kapelle aus Köln, die mich seit annähernd 30 Jahren durchs Leben begleitet. So wie viele um mich herum ist der Auftritt von BAP mit dem kölschen Barden Wolfgang Niedecken ein Muss. Auch wenn die Jahre an uns allen nicht spurlos vorbei gegangen sind und auch der eine oder andere nicht mehr dabei ist, haben sich die Zeiten seit Verdamp lang her thematisch nicht verändert, die tägliche Kristallnaach allgegenwärtig.

Und dann geht es los, rockiger, härter als die letzten Male. Ne schöne Jrooß ahn all die, die unfählbar sinn, aus vielen Kehlen, mehr gegrölt als gesungen, kommt immer noch gut. Die neuen Stücke der Radio Pandora Plaat, bilden den Rahmen für einen wunderschönen Abend, der von aussen betrachtet vielleicht nostalgisch verklärt wirkt, der mich, ausgespuckt aus der Halle, aber lächelnd und gewappnet in den Alltag entläßt.

Was fehlte an diesem Abend ist der Zigarettenqualm, der sich sonst wie ein dichter Nebel über die Köpfe legte und die Illumination unterstützte. Doch eigentlich bin ich recht froh, dass das schrumpfende, ausgegrenzte Völkchen der Raucher sich mittlerweile spaßend vor den Eingängen trifft.

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